Automarkt verliert an Tempo – E-Autos legen weiter zu

Der Schweizer Automobilmarkt hat im Juli an Schwung verloren. Während die Neuzulassungen zurückgingen, setzte sich der Trend zur Elektromobilität fort. Steckerfahrzeuge erreichen erstmals den gleichen Marktanteil wie Hybridmodelle.


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Automarkt verliert an Tempo – E-Autos legen weiter zu

Nach einer leichten Erholung im ersten Halbjahr hat der Schweizer Automobilmarkt im Juli einen Dämpfer erhalten. In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wurden 3,2 Prozent weniger Neuwagen immatrikuliert als im Vorjahresmonat. Nach sieben Monaten beläuft sich das Plus gegenüber dem schwachen Vorjahr nur noch auf 2,1 Prozent. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 135'542 Personenwagen neu zugelassen.

Positiv entwickelt sich hingegen die Nachfrage nach elektrifizierten Fahrzeugen. Batterieelektrische Modelle (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) legten seit Jahresbeginn jeweils um mehr als 20 Prozent zu. Gemeinsam erreichen sie inzwischen einen Marktanteil von 36,6 Prozent und ziehen damit mit den Hybridfahrzeugen gleich, die bislang die stärkste Antriebskategorie bildeten. Reine Elektroautos kommen auf einen Anteil von 24,2 Prozent, Plug-in-Hybride auf 12,4 Prozent.

Weiter rückläufig ist dagegen die Nachfrage nach Fahrzeugen mit klassischen Verbrennungsmotoren. Besonders deutlich fällt der Rückgang bei Diesel-Personenwagen aus, deren Neuzulassungen seit Jahresbeginn um nahezu ein Viertel gesunken sind.

Für auto-schweiz zeigt die Entwicklung ein gemischtes Bild: Während die Elektrifizierung des Fahrzeugmarktes weiter voranschreitet, bleibt die wirtschaftliche Lage der Branche angespannt. Der Verband fordert deshalb einen Abbau regulatorischer Hürden und marktorientierte Rahmenbedingungen, um die Erholung des Schweizer Automobilmarktes nachhaltig zu unterstützen.


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