carrosserie suisse: Von „Hazu“ und modernem Marketing

Auf ihrer GV hat die Sektion Nordwestschweiz von carrosserie suisse Mitte März neben den Anliegen der regionalen unternehmen die schweizweiten Marketing-Aktivitäten des Verbands vorgestellt, die u.a. die Nachwuchswerbung im Blick haben.


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carrosserie suisse: Von „Hazu“ und modernem Marketing

Die Sektion Nordwestschweiz von carrosserie suisse eröffnete Mitte März die GV-Saison 2026 und begrüsste über 60 Teilnehmende, darunter 19 Stimmberechtigte. Sektionspräsident Erwin Leu führte durch die 106. Generalversammlung und blickte auf die wichtigsten Aktivitäten des Jahres 2025 zurück. Im Fokus standen dabei die Entwicklung der Grundbildung sowie aktuelle Branchenthemen.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt setzte die Einführung der neuen Bildungsplattform «Hazu». Diese soll die Grundbildung digital vernetzen und den Austausch zwischen Lernenden, Berufsfachschulen, Betrieben sowie Expertenteams vereinfachen. Die Plattform wird ab dem Schuljahr 2026 schweizweit eingesetzt und integriert auch KI-gestützte Funktionen zur Unterstützung des Lernprozesses.

Für praxisnahe Einblicke in die Verbandskommunikation sorgte Gastreferentin Isabel Suter, Leiterin Marketing und Kommunikation bei carrosserie suisse. Sie stellte die Social-Media-Strategie des Verbands vor, insbesondere die Aktivitäten auf TikTok, mit denen gezielt Jugendliche angesprochen werden. Kurzvideos geben authentische Einblicke in den Berufsalltag und sollen das Interesse an Carrosserieberufen wecken.

Ein weiteres zentrales Projekt ist das Carrosserie-Mobil: ein begehbarer Anhänger im jugendorientierten Design, der künftig an Berufsmessen und Events eingesetzt wird. Ausgestattet mit Bildschirm, Präsentationsfläche und Infrastruktur ermöglicht er eine direkte Ansprache von Jugendlichen und macht die Berufe der Branche erlebbar.

Im Rahmen der Versammlung ehrte die Sektion Nordwestschweiz ihre langjährigen Akteure: Andreas Imhof wurde für sein jahrzehntelanges Engagement zum Ehrenmitglied ernannt. Roland Sauter trat als Revisor zurück, zu seinem Nachfolger wurde Stefan Sauter gewählt.


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