Firmenflotten im Wandel: Mehr E-Mobilität und mehr Occasionen

Schweizer Unternehmen treiben die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotten weiter voran, setzen aber zunehmend auch auf gebrauchte Fahrzeuge. Das zeigt das aktuelle «Fleet and Mobility Barometer 2026» des Arval Mobility Observatory. Gleichzeitig bleiben Ladeinfrastruktur und Finanzierung zentrale Herausforderungen, vor allem beim Umstieg auf leichte Nutzfahrzeuge mit E-Antrieb.


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Firmenflotten im Wandel: Mehr E-Mobilität und mehr Occasionen

Die Schweizer Firmenflotten stehen vor einem schrittweisen Wandel. Laut dem Fleet and Mobility Barometer 2026 des Arval Mobility Observatory rechnen 92 Prozent der befragten Unternehmen damit, dass ihre Fahrzeugflotte in den kommenden drei Jahren stabil bleibt oder weiter wächst. Gleichzeitig gewinnen nachhaltige Mobilitätsstrategien und neue Finanzierungsmodelle an Bedeutung.

Bereits 54 Prozent der Unternehmen nutzen mindestens eine elektrifizierte Antriebstechnologie bei ihren Personenwagen. Dabei dominieren Hybridfahrzeuge (28 %), gefolgt von Plug-in-Hybriden (21 %) und batterieelektrischen Fahrzeugen (18 %). Weitere 27 Prozent planen den Einstieg in die Elektromobilität innerhalb der nächsten drei Jahre. Hauptgründe sind die Reduktion der Umweltbelastung, tiefere Energiekosten sowie die Erfüllung von Nachhaltigkeitszielen.

Deutlich zurückhaltender verläuft die Elektrifizierung bei leichten Nutzfahrzeugen. Erst vier Prozent der Unternehmen setzen batterieelektrische Transporter ein, weitere 13 Prozent ziehen deren Einführung in Betracht. Als grösstes Hindernis nennen 73 Prozent der Befragten die unzureichende Ladeinfrastruktur – ein höherer Wert als im europäischen Durchschnitt. Entsprechend investieren immer mehr Unternehmen in eigene Ladeeinrichtungen. Bereits 60 Prozent verfügen über Ladepunkte am Unternehmensstandort oder bereiten deren Installation vor.

Parallel dazu gewinnen Occasionen an Bedeutung. 29 Prozent der Unternehmen setzen bereits Gebrauchtfahrzeuge ein, während mehr als die Hälfte einen Ausbau dieses Anteils plant. Damit sollen Kosten gesenkt und Ressourcen geschont werden.

Bei der Finanzierung bleibt der Fahrzeugkauf mit 36 Prozent die häufigste Lösung, gefolgt vom Finanzleasing (32 %) und Full-Service-Leasing (27 %). Letzteres dürfte jedoch an Bedeutung gewinnen: 17 Prozent der Unternehmen wollen dieses Modell künftig verstärkt nutzen.


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