Midland baut aus: Mehr Kapazität für mehr Flexibilität

Fünf neue Additivtanks erweitern die Produktionsanlage der Schweizer Schmierstoffmarke Midland in Hunzenschwil. Das Familienunternehmen Oel-Brack investiert zum erneuten Mal, um die Flexibilität in der Herstellung weiter zu erhöhen und die Qualität der Produkte langfristig zu sichern. Der Standort im Aargau bleibt damit auf Wachstumskurs.


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Midland baut aus: Mehr Kapazität für mehr Flexibilität

Mit dem aktuellen Ausbau in Hunzenschwil ergänzt die Oel-Brack AG ihre bestehende Infrastruktur um fünf zusätzliche Additivtanks mit je 50’000 Litern Fassungsvermögen. Die Tanks werden in unmittelbarer Nähe der bestehenden vollautomatischen Mischanlage installiert. Der Hintergrund der Massnahme ist technischer Natur: Viele Additive sind hochviskos und müssen vor dem Transport durch Rohrleitungen erwärmt werden, um fliessfähig zu sein. Kurze Distanzen reduzieren den Energieaufwand und vereinfachen die Abläufe. Für die Produktion bedeutet das effizientere Mischprozesse und zusätzliche Flexibilität bei unterschiedlichen Rezepturen.

Die neue Ausbauetappe knüpft an die umfassende Modernisierung des Jahres 2017 an. Damals wurde am Standort Hunzenschwil die vollautomatische Schmierstoff-Mischanlage in Betrieb genommen. Rund 40 neue Tanks erhöhten die Gesamtlagerkapazität auf etwa 2,5 Mio. Liter. Über 200 Meter Rohrleitungen und rund 140 elektronisch-pneumatische Ventile sorgen seit diesem Zeitpunkt für präzise gesteuerte Produktionsprozesse. Die Automatisierung ermöglichte es, verschiedenste Öle für unterschiedliche Einsatzzwecke auf technisch effiziente und reproduzierbare Weise herzustellen.

Die Marke Midland wurde 2004 von der Oel-Brack AG gegründet und nach dem Schweizer Mittelland benannt. Produziert wird ausschliesslich im aargauischen Hunzenschwil. Das Unternehmen selbst ist seit 1880 im Schmierstoffgeschäft tätig und in Familienhand geblieben. Midland ist heute im Garagen-, Motorrad-, LKW- und Industriebereich etabliert und beliefert zudem Landwirtschaft, Landtechnik sowie Forst- und Waldwirtschaft. Für Kundinnen und Kunden im In- und Ausland steht der Standort an der Autobahn A1 damit nicht nur für Schweizer Öl, sondern für kontinuierliche Investitionen in Qualität und Produktionssicherheit.

 


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