Neuwagenmarkt mit schwachem Start 2026
Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein kommt auch im Februar 2026 nicht in Fahrt. Mit 15’697 Neuzulassungen wurden 3,2 Prozent weniger Fahrzeuge immatrikuliert als im bereits schwachen Vorjahresmonat. Einzig Plug-in-Hybride konnten deutlich zulegen.
Neuwagenmarkt mit schwachem Start 2026
Der Neuwagenmarkt in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein hat sich auch im Februar 2026 nicht erholt. Insgesamt wurden 15’697 neue Personenwagen zugelassen – 515 weniger als im Februar des Vorjahres. Das entspricht einem Rückgang von 3,2 Prozent.
Damit setzt sich der Negativtrend zu Jahresbeginn fort. Nach den ersten beiden Monaten liegt das kumulierte Minus bei 4,1 Prozent. Zwar gelten schwächere Verkaufszahlen zu Beginn des Jahres häufig als typische Gegenbewegung zum starken Jahresendgeschäft. Branchenvertreter sehen jedoch zusätzliche Belastungsfaktoren: Insbesondere die zunehmende CO₂-Regulierung verstärke derzeit die Marktverzerrungen.
Unterschiedliche Dynamik bei den Antrieben
Bei den Antriebsarten zeigen sich deutliche Unterschiede. Klassische Verbrennungsmotoren verlieren weiter an Bedeutung. Besonders stark betroffen sind Dieselfahrzeuge: Im Februar wurden weniger als 1’000 neue Dieselautos zugelassen – ein Rückgang von 26,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.
Bei den elektrifizierten Antrieben ergibt sich ein gemischtes Bild. Voll- und Mildhybride, die weiterhin den grössten Anteil der Neuzulassungen ausmachen, verharrten mit 6’009 Fahrzeugen praktisch auf dem Niveau des Vorjahres. Reine Elektroautos verzeichneten dagegen einen Rückgang: Die Zahl der neu zugelassenen batterieelektrischen Fahrzeuge sank um 8,5 Prozent auf 3’113 Einheiten.
Einzig Plug-in-Hybride entwickelten sich deutlich positiv. Ihre Neuzulassungen stiegen um 25,1 Prozent auf 1’829 Fahrzeuge. Damit kamen im Februar doppelt so viele Plug-in-Hybride neu auf die Strasse wie Dieselfahrzeuge.