MAX Trailer
Beschreibung
MAX Trailer bietet innovative Transportlösungen für Nutzlasten von 15 bis 123 Tonnen. Mit standardisierten Komponenten und optimierten Fertigungsprozessen liefern wir hochwertige Fahrzeuge mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis – unterstützt durch die technische Expertise der Faymonville Group.
Die modulare Bauweise der MAX Trailer-Fahrzeuge führt zu einem sehr hohen Anteil an Gleichteilen. Dies steigert die Konstruktionsqualität und ist für den Kunden beim Bestellen von Ersatz- und Verschleißteilen von Vorteil. Unser Sortiment umfasst Semi-Tieflader, Plateauauflieger, Zentralachsanhänger, Ballastauflieger, Tieflader und Drehschemelanhänger.
Angesprochen werden Speditionen, Transportunternehmen, Baufirmen oder Betreiber von Schwerlast- und Spezialtransporten, die auf technisch hochwertige und nutzerfreundliche Trailerlösungen angewiesen sind. Interessierte Unternehmen finden bei MAX Trailer einen erfahrenen Partner für Schwerlast- und Spezialtransportlösungen. Nehmen Sie noch heute Kontakt auf und lassen Sie sich über die passende Trailerlösung für Ihre Transportanforderungen beraten.
Info & Kontakt
Z.A.E.R Op der Sang | 16, Op der Bréimicht
9779 Lentzweiler
Firmenbeiträge
Die modulare Zukunft
29.09.2026
Unterwegs mit modularem Wohnraum
Modularer Wohnraum ist längst mehr als eine Nischenlösung.
Ob Studentenwohnheim, temporäre Unterkunft, Bürogebäude oder modernes Eigenheim – vorgefertigte Wohneinheiten gewinnen europaweit an Bedeutung. Die Vorteile liegen auf der Hand: Während auf der Baustelle noch die Fundamente vorbereitet werden, entstehen die Module bereits unter kontrollierten Bedingungen im Werk. Das verkürzt die Bauzeit erheblich und sorgt gleichzeitig für eine konstant hohe Qualität.
In den modernen Produktionshallen von SC Steelframes im belgischen Houthalen-Helchteren entstehen solch komplett ausgestattete Wohnmodule. Innerhalb weniger Jahre hat sich das Unternehmen zu einem bedeutenden Hersteller für modularen Wohnungsbau in den Benelux-Ländern und Deutschland entwickelt.
Präzisionsarbeit bei der Verladung
Zwischen Fertigung und Einzug liegt jedoch eine logistische Herausforderung. Die oftmals bereits vollständig ausgebauten Module müssen sicher und termingerecht an ihren Bestimmungsort gelangen. Dafür setzt SCG Logistics, Partnerunternehmen von SC Steelframes, auf einen leistungsfähigen Fuhrpark und hat diesen jüngst um fünf MAX110 Semi-Tieflader sowie fünf MAX510 Tieflader erweitert.
Wie üblich herrscht geschäftiges Treiben in der Produktionshalle. „Diese Nacht gehen wieder einige Transporte los, diesmal in Richtung Niederlande“, berichtet Mitarbeiter Anton, bevor er sich wieder dem laufenden Verladeprozess widmet. Langsam setzt sich der Portalhubwagen in Bewegung und transportiert ein fertiges Wohnmodul aus der Halle zum bereitstehenden MAX110. „Das ist heute die kleinere Einheit“, erklärt Anton. „Rund zehn Meter lang und 4,65 Meter breit.“ Über Funk stimmen sich Fahrer und Einweiser ab, während die Ladung Zentimeter für Zentimeter auf dem Fahrzeug positioniert wird. Wenige Minuten später sitzt das Modul exakt an seinem Platz.
MAX Trailer im nächtlichen Einsatz
Die Schlagzahl bleibt hoch. Bereits rollt das nächste Wohnmodul aus der Halle. Diesmal wurde ein neuer MAX510 Tieflader vorbereitet, dessen niedrige Ladefläche zuvor exakt auf die benötigte Länge teleskopiert wurde. Anton prüft noch einmal die Abmessungen. „Es bleibt nicht mehr viel Platz übrig. Da zählt wirklich jeder Zentimeter.“ Mit einer Breite von 5,10 Metern und einer Höhe von 3,75 Metern stellt das Modul hohe Anforderungen an Fahrzeug und Mannschaft. Nachdem die letzten Verzurrbänder angebracht sind, werden die Gespanne auf die Sammelposition am Rand des Werksgeländes gefahren.
Auch die 17,5-Zoll-Pendelachsen der MAX510 spielen bei solchen Projekten ihre Stärken aus. Sie ermöglichen die nötige Wendigkeit, um auch auf engen Zufahrten und anspruchsvollen Baustellen zu bestehen. Während die Fahrzeuge für ihren nächtlichen Einsatz bereitstehen, ist Anton bereits wieder in der Produktionshalle verschwunden. Dort warten die nächsten Module auf ihre Reise. Punkt 21 Uhr setzen sich schließlich die vier Schwertransporte in Bewegung. Vor ihnen liegen viele Kilometer durch die Nacht – hinter ihnen ein Werk, in dem bereits die nächsten Wohneinheiten entstehen.
Im Konvoi zum Windpark
29.09.2026
Für den Bau eines Windparks sind zahlreiche Einzeltransporte notwendig, um alle Komponenten an ihren finalen Bestimmungsort zu bringen. Die P. Schwandner Logistik + Transport GmbH setzt dabei auf ihre Flotte aus acht MAX810-Sattelaufliegern, um Halbschalen aus Beton zuverlässig zu transportieren.
Auch in dieser Nacht entsteht ein eindrucksvoller Konvoi, der sich vom Produktionswerk über Landstraßen und Autobahnen bis hin zu engen Waldwegen seinen Weg ins Gelände bahnt.
Auf dem Werksgelände liegen bereits zahlreiche Halbschalen bereit, die MAX810 stehen einsatzbereit. Sicherheit genießt bei jedem einzelnen Schritt höchste Priorität. Jedes Fahrzeug wird teleskopiert, um die großformatigen Elemente überhaupt aufnehmen zu können. Plötzlich zieht ein Schneegestöber auf, doch typisch für den April wechselt das Wetter schnell wieder zur Sonne. Nach und nach widmen sich die Schwandner-Fahrer dem Verladevorgang. Rückwärts geht es auf das Gelände, um optimal positioniert zu sein. „Beim Rangieren sorgt die Zwangslenkung für absolute Präzision. Die Nachlenkung der 17,5-Zoll-Pendelachsen per Fernsteuerung ist in jeder Situation praktisch“, erklärt Jakob Stuiber, Transportverantwortlicher bei Schwandner. Per Funkfernbedienung lassen sich zudem hydraulische Funktionen wie Fahrhöhe und Einspuren komfortabel steuern. Der mobile Portalkran schleicht heran und führt die Betonelemente präzise über den Auflieger, wo sie mit viel Feingefühl auf die Auflageelemente abgesenkt werden. Dann werden die Verspannungen sorgfältig fixiert. Anschließend geht es auf den Sammelplatz neben dem Werksgelände, wo das Team auf den Beginn der Nachtfahrt wartet.
Konzentriert durch die Nacht
Erst ab 23 Uhr öffnet sich das Zeitfenster für den Transport. Fahrer und Begleitteam sind eine eingespielte Einheit, die Abläufe sitzen perfekt. Es wird gelacht, die Stimmung ist auch zu später Stunde gut – doch mit dem Startsignal per Funk steigt die Konzentration sofort wieder an. Scheinwerfer und Warnleuchten durchbrechen die Dunkelheit, als sich die Transporte im 2er-Konvoi in Bewegung setzen. Zunächst geht es über Landstraßen, dann weiter auf die Autobahn Richtung Berlin. Trotz Nachtfahrt herrscht Verkehr, zahlreiche Fahrzeuge passieren die Schwertransporte, die sofort Aufmerksamkeit erzeugen. Die MAX810-Kombinationen zeigen dabei ihre Stärke, beispielsweise bei der Autobahnabfahrt: Auch in großer Auszugslänge bleiben die Kurveneigenschaften stabil, ohne manuelles Umstellen der Lenkstangen. „Gerade diese Stabilität im Zusammenspiel mit der Zwangslenkung macht den Unterschied im täglichen Einsatz“, ergänzt Jakob Stuiber. Die letzten Kilometer führen zurück in ländliche Regionen und hinein in ein Waldgebiet, in dem ein neuer Windpark entsteht. Ein kurzer Zwischenstopp auf dem Parkplatz der Anlage bietet Gelegenheit zum Verschnaufen, bevor es im Morgengrauen weitergeht.
Abläufe greifen ineinander
Insgesamt entstehen hier zehn Windenergieanlagen in Hybridbauweise, bei denen massive Betonelemente im unteren Bereich und leichtere Stahlsegmente im oberen Turm kombiniert werden. Die Kälte des Morgens liegt über dem Gelände, während zwischen Aufliegern, Baustelle und Kranbetrieb bereits reges Treiben herrscht. Doch von Chaos im Wald keine Spur – hier ist alles präzise organisiert und klar strukturiert. Die später rund 179 Meter hohen Anlagen nehmen ihren Ursprung, und die acht MAX810 sorgen auch in der kommenden Zeit zuverlässig für den Nachschub der tonnenschweren Bauteile.