Elektromobilität in die Stadt mit dem Ford Transit City

Ein neues leichtes Nutzfahrzeug als Stromer für unterschiedlichste Gewerbebetriebe: Mit dem Transit City erweitert Ford Pro die Transit-Familie um einen auf den urbanen Einsatz ausgelegten Elektro-Transporter. 254 Kilometer Reichweite, bis zu 1'200 Kilogramm Nutzlast und 8 Kubikmeter Ladevolumen sollen Alltagstauglichkeit mit niedrigen Betriebskosten verbinden - als Kastenwagen, Fahrgestell mit Einzelkabine, Pritsche oder Kofferaufbau.


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Elektromobilität in die Stadt mit dem Ford Transit City

Ford Pro bringt den neuen Transit City in der Schweiz auf den Markt. Der Elektro-Transporter zielt auf einen Einsatzbereich, in dem tägliche Fahrleistungen, kurze Wege und häufige Stopps zusammenkommen: den urbanen Liefer- und Gewerbeverkehr. Bäckereien, Handwerksbetriebe, Landschaftsgärtner oder Kurierdienste gehören zur Zielgruppe.

Technisch setzt Ford auf eine bewusst überschaubare Konfiguration. Ein 110 kW (150 PS) starker Elektromotor arbeitet mit einer 56-kWh-LFP-Batterie. Die Reichweite beträgt nach Herstellerangaben bis zu 254 Kilometer; im Stadtzyklus sind bis zu 381 Kilometer möglich. An einer Schnellladestation steigt der Ladezustand von 10 auf 80 Prozent in rund 33 Minuten.

Bei den Nutzwerten bleibt der Transit City nahe an den Anforderungen klassischer Transporter. Je nach Variante stehen bis zu 8 Kubikmeter Ladevolumen, mehr als drei Meter Ladelänge und bis zu 1'200 Kilogramm Nutzlast zur Verfügung. Der Kastenwagen ist in zwei Längen- und Höhenvarianten erhältlich. Ergänzt wird das Angebot erstmals um ein Fahrgestell mit Einzelkabine in der 1-Tonnen-Nutzlastklasse. Pritsche und Kofferaufbau sind ebenfalls erhältlich.

Für Gewerbekunden dürfte neben der Reichweite vor allem die Betriebskostenbilanz interessant sein. Ford Pro erwartet gegenüber einem vergleichbaren Diesel-Transporter einen um rund 40 Prozent geringeren Wartungsaufwand. Die Serviceintervalle liegen bei zwei Jahren ohne Kilometerbegrenzung. Hinzu kommen potenziell tiefere Energiekosten des Elektroantriebs.

Zur Serienausstattung gehören unter anderem Park-Pilot, Rückfahrkamera, Verkehrsschilderkennung und One-Pedal-Drive. Mit der Konzentration auf eine Batterie-, Motor- und Ausstattungskonfiguration will Ford Pro zudem die Komplexität und damit die Einstiegskosten begrenzen. Der Transit City positioniert sich damit als weiterer Schritt bei der Elektrifizierung leichter Nutzfahrzeuge – insbesondere dort, wo planbare Tagesrouten und Ladepunkte im Betrieb die Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen Elektroantrieb schaffen.


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