Intelligente Präzision für automatisierte Hochhubprozesse. Der Mobile Robot EAC 212a von Jungheinrich
Der neue EAC 212a automatisiert Hochhubtransporte bis 1.200 kg und 1.200 mm Übergabehöhe. Die KI-gestützte 3D-Palettenerkennung sorgt für stabile Prozesse im Mischbetrieb. Der Marktstart des skalierbaren Systems ist im zweiten Halbjahr 2026 geplant.
Intelligente Präzision für automatisierte Hochhubprozesse. Der Mobile Robot EAC 212a von Jungheinrich
Mit dem Mobile Robot EAC 212a erweitert Jungheinrich sein Portfolio um eine autonome Lösung für Hochhubanwendungen in Logistik- und Produktionsumgebungen. Das Fahrzeug übernimmt Ein- und Auslagerprozesse auf Bodenstellplätzen, an Fördertechnik, in Pufferspuren oder in Verbindung mit automatischen Lagersystemen. Ziel ist ein durchgängig automatisierter Warenfluss – bei reduzierten manuellen Schnittstellen und höherer Prozessstabilität.
Der EAC 212a transportiert Paletten und Gitterboxen mit einer Tragfähigkeit von bis zu 1.200 kg und einer Geschwindigkeit von bis zu 6 km/h. Herzstück ist eine KI-gestützte 3D-Palettenerkennung, die Positionsabweichungen von ±100 mm sowie Verwindungen von ±10° zuverlässig kompensiert. Auch manuell bereitgestellte Ladungsträger werden präzise erkannt und sicher aufgenommen. Das reduziert ungeplante Unterbrechungen und erhöht die Anlagenverfügbarkeit – insbesondere im Mischbetrieb mit manuellen Prozessen.
Dank konturbasierter Navigation orientiert sich der Mobile Robot selbstständig an natürlichen Umgebungsmerkmalen. LiDAR-Sensorik erstellt eine digitale Karte der bestehenden Infrastruktur; bauliche Anpassungen oder künstliche Landmarken sind nicht erforderlich. Das verkürzt Implementierungszeiten und senkt Investitionskosten. Über die VDA-5050-Schnittstelle lässt sich das System einfach in bestehende Leit- und Hostsysteme integrieren.
Eine 360°-Sicherheitssensorik erkennt Hindernisse ab 70 mm Höhe und umfährt sie autonom. Das erhöht die Betriebssicherheit in dynamischen Umgebungen mit Personen und Flurförderzeugen. Ein integriertes Display unterstützt die schnelle Störungsbehebung direkt am Fahrzeug.
Für hohe Verfügbarkeit sorgt eine 130-Ah-Lithium-Ionen-Batterie mit automatischem Zwischenladekonzept. In Auftragspausen fährt der EAC 212a selbstständig zur Ladestation und setzt seine Transportaufgaben nach kurzer Ladezeit fort.
Die Lösung ist skalierbar ausgelegt und kann bedarfsgerecht erweitert werden. Over-the-Air-Updates ermöglichen kontinuierliche Funktionsanpassungen. Der Marktstart ist für das zweite Halbjahr 2026 vorgesehen.