Mehr Effizienz auf engem Raum: Jungheinrich erneuert E-Gegengewichtsstapler-Serie

Mit überarbeiteten Elektro-Gegengewichtsstaplern adressiert Jungheinrich zentrale Anforderungen moderner Lagerlogistik: höhere Flächeneffizienz, bessere Ergonomie und flexible Leistungsprofile. Die neuen Baureihen EFG 2/2i und 3/3i zielen auf Anwendungen bis zwei Tonnen Traglast und setzen auf kompakte Bauweise sowie modulare Energie- und Antriebskonzepte.


Teile diesen Artikel:

Mehr Effizienz auf engem Raum: Jungheinrich erneuert E-Gegengewichtsstapler-Serie

Der Intralogistik-Anbieter Jungheinrich hat seine Kompaktklasse elektrischer Gegengewichtsstapler grundlegend überarbeitet. Die Baureihen EFG 2/2i (Dreirad) und 3/3i (Vierrad) decken Tragfähigkeiten zwischen 1,4 und 2,0 Tonnen ab und richten sich an Betriebe mit begrenzten Platzverhältnissen und hohen Anforderungen an Wendigkeit und Produktivität.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Flächeneffizienz: Durch kompakte Bauweise, integrierte Lithium-Ionen-Batterien und eine optimierte Lenkgeometrie konnte der Wendekreis reduziert werden – laut Hersteller um bis zu 300 Millimeter. In der Praxis ermöglicht dies effizientere Abläufe in engen Lagergängen oder auf Lkw-Ladeflächen.

Technisch setzt die neue Generation auf ein abgestuftes Leistungskonzept. Drei Varianten – von energieeffizient bis leistungsorientiert – erlauben eine Anpassung an unterschiedliche Einsatzprofile. In der leistungsstärksten Ausführung kommen permanentmagneterregte Synchronmotoren und eine optimierte Hydraulik zum Einsatz, die sowohl Umschlagleistung als auch Energieeffizienz verbessern sollen.

Auch die Energieversorgung ist variabel ausgelegt: Neben integrierten Lithium-Ionen-Batterien in mehreren Kapazitäten sind weiterhin Blei-Säure-Systeme möglich; zudem ist eine Vorbereitung für Brennstoffzellenbetrieb vorgesehen.

Ergonomisch wurde der Fahrerarbeitsplatz deutlich überarbeitet. Mehr Beinfreiheit, ein niedriger Einstieg und eine angepasste Lenksäule sollen die körperliche Belastung reduzieren. Gleichzeitig senken eine entkoppelte Kabine sowie ein überarbeitetes Akustikkonzept Geräusch- und Vibrationsniveau spürbar.

Sicherheitsseitig zielt die Neuentwicklung vor allem auf bessere Sichtverhältnisse. Eine neu gestaltete B-Säule reduziert den toten Winkel beim Rückwärtsfahren deutlich, ergänzt durch niedrige Instrumentierung und optionale Panoramaelemente. Hinzu kommen Assistenzsysteme wie kamerabasierte Personenerkennung oder zonenbasierter Kollisionsschutz.

Die Markteinführung der ersten Varianten ist für das dritte Quartal 2026 geplant, weitere Ausführungen werden ab 2027 folgen.


Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 6 plus 1.