So haben wir das Transit City Fahrgestell zur perfekten Plattform für innerstädtische Betriebe entwickelt
Ob Reisemobil, Rettungsfahrzeug oder gar mobile Sauna: Die vergangenen zehn Jahre habe ich bei Ford Pro Special Vehicles so ziemlich alle Arten von spezialisierten Nutzfahrzeugen mitentwickelt, die exakt auf die Bedürfnisse unserer Kunden maßgeschneidert wurden. Für mich waren diese zehn Jahre die perfekte Vorbereitung auf meine jetzige Aufgabe als Leitender Ingenieur für den Transit City. Es handelt sich um einen kompakten batterieelektrischen Transporter der Eintonnen-Klasse für den gewerblichen Einsatz in Städten – mit einem vielseitigen Fahrgestell, das bestens für Auf- und Umbauten vorbereitet ist.
So haben wir das Transit City Fahrgestell zur perfekten Plattform für innerstädtische Betriebe entwickelt
Das Transit City Fahrgestell präsentieren wir unseren Kunden erstmals überhaupt auf der IAA Transportation 2026 in Hannover. Es eignet sich ideal für Betriebe, die meist in Innenstädten tätig sind und ein kompaktes, agiles Fahrzeug für unterschiedlichste Aufgaben benötigen – von hochfrequenter Zustellung über Baustellenbelieferung bis zu städtischen Arbeitsfahrzeugen.
Einfachheit und Kosteneffizienz zählen zur DNA dieses neuen Transporter-Konzepts. Deshalb zeigen wir den Transit City in den drei gefragtesten Varianten: mit Kofferaufbau, als Pritschenwagen sowie als Kastenwagen mit Regal-Innenausbau. Die Versionen mit Koffer und Pritsche können unsere Kunden ab sofort direkt bei ihrem Transit-Center bestellen. Das gilt künftig auch für die Variante mit Regalaufbau.
Unternehmen, die noch spezialisiertere Fahrzeuge brauchen, bedienen wir weiterhin über Ford Pro Special Vehicles und unser Partnernetzwerk von 200 Umbauspezialisten in ganz Europa. Deren Know-how haben wir übrigens auch beim Transit City genutzt, damit unser neues Eintonner-Fahrgestell eine perfekte Basis für Umbauten bildet und die Arbeit unserer Kunden einfacher gestaltet.
Unser neues Fahrgestell orientiert sich konstruktiv an den größeren Transit-Modellen. Um die kundenindividuellen Um- und Ausbauten zu erleichtern, verfügt es über optimierte Längsträger, standardisierte Befestigungspunkte und fest definierte Bereiche, in denen keine Bohrungen vorgesehen sind. Dieses Konzept ermöglicht besonders einfache und kostengünstige Umrüstungen.
Da wir auch Umrüstungen ermöglichen wollen, die auf eine leistungsfähige Stromversorgung angewiesen sind, zeigen wir in Hannover eine Kühltransporterstudie mit Electric Power Take-Off (ePTO). Diese Schnittstelle nutzt elektrische Energie aus der Antriebsbatterie für fahrzeugspezifische Anwendungen und kommt 2027 auf den Markt.
Was ist der Ford Pro One-Stop-Shop?
Mit dem neuen One-Stop-Shop optimiert Ford Pro den Kauf und Betrieb der gängigsten Umbauvarianten wie Kofferaufbauten oder Pritschenwagen. Da wir mit Umrüstern zusammenarbeiten, die unseren strengen Standards entsprechen, können wir unseren Kunden Fahrzeuge schneller und mit minimalem administrativem Aufwand liefern.
Kundenvorteile des Ford Pro One-Stop-Shop:
- Eine Rechnung – Basisfahrzeug und Umrüstung transparent auf derselben Rechnung
- Auslieferung beim Händler – Ford Pro stellt das fertige Fahrzeug beim lokalen Transit-Center bereit
- Abgestimmte Garantie – die Garantieleistungen des Umbaus entsprechen genau denen des Basisfahrzeugs
- Ford Pro Ökosystem – das volle Service-Spektrum mit allen Finanzierungs- und Flottenmanagement-Lösungen und denselben Wartungsangeboten
Transit City Kofferaufbau
Die erste unserer One-Stop-Shop-Lösungen wird für Unternehmen in Deutschland und der Schweiz vom Aufbauhersteller Junge umgebaut und bietet mehr Ladevolumen als der Transit City Kastenwagen in der Standardversion. Er ist der ideale Transporter für Unternehmen, die sperrige Güter oder rollbare Ladung wie Flight Cases oder Gitterboxen transportieren.
- Wie ist er aufgebaut? Gemeinsam mit Junge haben wir einen leichten Kofferaufbau entwickelt. Die glatten, glasfaserverstärkten Kunststoffplatten sorgen dafür, dass sich der Innenraum leicht reinigen und desinfizieren lässt, während die Außenseite eine flache, einfache Fläche für die Kundenbeschriftung mit Dekoren oder einer Vollverklebung bietet. Fußleisten am unteren Rand des Laderaums erhöhen den Schutz und vervollständigen den Kofferaufbau.
- Wie viel kann er laden? Bis zu 1.085 kg.2) Zwei Sätze Airline-Schienen entlang der Seitenwände nehmen Netze oder Zurrhaken zur Ladungssicherung von loser Fracht auf.
- Wie groß ist der Laderaum? Die maximale Ladelänge beträgt 3,06 Meter, die Breite 1,955 Meter (1,205 m zwischen den Radkästen) und die Innenhöhe 2 Meter. Das gesamte Ladevolumen beträgt 12 Kubikmeter.3)
- Wie sieht es mit dem Zugang aus? Zwei Hecktüren und eine feste Trittstufe ermöglichen einen einfachen Zugang. Die Hecktüren öffnen um 270 Grad und erleichtern so das Beladen per Gabelstapler oder an einer Laderampe. Zusätzlich sorgt eine seitliche Schiebetür für ein bequemes Be- und Entladen vom Bordstein aus.
- Das ist ein großer Kofferaufbau – wie wirkt sich das auf die Reichweite aus? Ein Kofferaufbau weist wegen seines Volumens naturgemäß nicht die aerodynamischste Form auf. Daher flossen in die Konstruktion viele kleine Details ein, die sich positiv auf die elektrische Reichweite auswirken. Mithilfe fortschrittlicher Simulationen haben wir die Verkleidung oberhalb des Dachs so geformt, dass der Luftstrom optimiert wird, um den Luftwiderstand zu verringern und die Reichweite zu erhöhen. Zudem verwenden wir leichte, aber robuste Materialien für die Konstruktion des Kofferaufbaus, der auf Aluminium-Querträgern basiert, um das Gewicht weiter zu reduzieren.
Transit City Pritschenwagen mit abklappbaren Ladeflächenwänden
Bauunternehmen oder städtische Betriebe setzen ebenfalls häufig Pritschenwagen ein. Der robuste Scattolini-Umbau für den Ford Pro One-Stop-Shop kann lange Lasten wie Gerüstteile aufnehmen, lässt sich per Gabelstapler von der Seite beladen und kann zudem viele Arten von Arbeitsmaschinen wie Rasenmäher oder Shredder für Baumschnitt befördern.
- Wie ist er aufgebaut? Der Pritschenaufbau ruht auf einem Hilfsrahmen aus Stahl, die Seiten- und Heckwände bestehen aus Aluminium und die Ladefläche aus 15 Millimeter starkem Sperrholz, das eine strapazierfähige, rutsch- und kratzfesten Harzbeschichtung trägt. Der stählerne Schutz des Fahrerhauses weist zudem einen praktischen Verzurrpunkt zur Sicherung längerer Güter auf.
- Wie viel Fracht kann er befördern? Die maximale Nutzlast beträgt 1.300 kg.2)
- Wie groß ist die Ladefläche? Die Pritsche erlaubt eine maximale Ladelänge von 3,13 Metern, eine Ladebreite von 2,00 Metern und 1,504 Meter Höhe gemessen von der Ladefläche bis zur Oberkante des Kabinenschutzes. Die Seiten- und Heckwände sind 40 Zentimeter hoch. Im unbeladenen Zustand beträgt die Ladehöhe 93,9 Zentimeter.3)
Transit City Kühlkoffer Concept Car
Mit dem Konzept eines Kühltransporters zeigt Ford Pro die Vorteile des ab 2027 für den Transit City erhältlichen Electric Power Take-Off (ePTO). Die seriennahe Studie hat Ford Pro gemeinsam mit dem Kühlfahrzeug-Spezialisten Lecapitaine auf die Räder gestellt. Sie zielt auf Kühltransporte für die letzte Meile einer Kühlkette ab, etwa bei der Auslieferung von Supermarkt-Artikeln oder pharmazeutischen Transporten. ePTO nutzt die Energie der 56 kWh großen Antriebsbatterie des Transit City zum Betrieb der Kühleinheit.
- Was ist ePTO? Beim Electric Power Take-Off handelt es sich um eine Schnittstelle, die elektrische Energie aus der Antriebsbatterie für fahrzeugspezifische Anwendungen nutzt. Außer einem Kühlaggregat kann ePTO auch Motoren, Pumpen oder andere elektrische Geräte mit Strom versorgen.
- Ab wann ist ePTO verfügbar? Ford Pro wird ePTO im Lauf des Jahres 2027 für das Transit City Fahrgestell einführen.
- Wie viel Leistung stellt ePTO bereit? Das ePTO-System stellt für elektrisch betriebene Einrichtungen an umgebauten Fahrzeugen bis zu 3 kW Gleichstrom bereit.
- Welche Geräte und Umbauten lassen sich mit ePTO betreiben? Ford Pro geht davon aus, dass Unternehmen oder Umrüster ePTO insbesondere für den Betrieb von Kühlaggregaten, motorisierten Kippvorrichtungen, Ladebordwänden oder Hochdruckpumpen für Reinigung und Entwässerung einsetzen werden.
Transit City Kastenwagen mit Regal-Innenausbau
Auf der IAA Transportation zeigt Ford Pro auch ein Fahrzeug mit einem Regalsystem. Äußerlich wirkt der Kastenwagen wie ein serienmäßiger Transit City L2. Im Inneren verbirgt sich jedoch das flexible Sortimo SRS-Regalsystem. Hiermit können Kunden eine praktische und sichere Stauraumlösung ganz nach ihren Bedürfnissen konfigurieren.
- Was ist ein Regalsystem und wer benötigt es? Das Regalsystem im Transit City stammt von der Topmarke Sortimo. Es lässt sich in die Transit City-Konfigurationen L1 und L2 einbauen. Es handelt sich um ein modulares System aus senkrechten Aluminium-Streben und verstellbaren Regalböden. Diese nehmen je nach Bedarf Werkzeuge, Schubladen, Behälter und andere Aufbewahrungslösungen von Sortimo auf. Das Regalsystem bietet sich also für eine Vielzahl von Betrieben und Einsatzbereichen an.
- Welche Betriebe werden das Regalsystem nutzen? Zu den wichtigsten Kundengruppen für Regalausbauten zählen Service-Betriebe, die ihre Techniker praktisch mit einer rollenden Werkstatt zum Einsatzort schicken möchten. Typischerweise kommen solche Systeme auch bei Versorgungsunternehmen zum Einsatz, deren Mitarbeiter zahlreiche Anschlussstücke und Schläuche möglichst einfach und übersichtlich zur Hand haben möchten.
- Wie viel Nutzlast geht durch das Regalsystem verloren? Das exakte Gewicht des Gesamtsystems hängt von der individuellen Bestückung je nach Kundenwunsch ab. Die grundlegende Aluminium-Konstruktion des Regalsystems ist jedoch so leichtgewichtig und gleichzeitig stabil gestaltet, dass in einem damit ausgerüsteten Transit City immer noch 1.275 Kilogramm Nutzlast zur Verfügung stehen.2)
Transit City – das sollten Sie wissen
- Wir haben den Transit City als kosteneffizienten, ideal dimensionierten Elektro-Transporter speziell für Betriebe in Innenstädten konzipiert, die ihr Unternehmen gegen Kostensteigerungen, Zufahrtsverbote und andere Risiken für ihren Flottenbetrieb absichern möchten.
- Die Energie für den 110 kW starken Elektromotor des Transit City liefert eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit 56 kWh Kapazität. Damit erzielt der vielseitige Transporter eine Reichweite von bis zu 254 Kilometern1) – fast das Doppelte der durchschnittlichen Tagesfahrleistung von Elektrotransportern in europäischen Städten.
- Der typische Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent der Batteriekapazität dauert nur 4,5 Stunden4) an einer Wallbox mit 11 kW Wechselstrom im Betrieb oder beim Fahrer zuhause. An einer Gleichstrom-Schnellladesäule (DC) lässt sich diese Füllung bei einer maximalen Laderate von 87 kW in etwas über 30 Minuten erledigen.4) In nur zehn Minuten lassen sich 50 Kilometer zusätzliche Reichweite an einem DC-Ladepunkt „nachtanken“.
- Der Transit City erscheint in nur einer gut ausgestatteten Version. Ein zwölf Zoll großes Touchdisplay im Instrumententräger gehört ebenso zu den Serienmerkmalen wie Apple CarPlay und Android Auto5), das schlüssellose Start- und Stopp-System sowie ein beheizbarer Fahrersitz.
- Ford Pro geht von signifikant niedrigeren Wartungskosten aus: Im Vergleich zu einem Dieselfahrzeug desselben Segments sparen Gewerbekunden beim Transit City bis zu 40 Prozent – was auch auf die großzügigen Service-Intervalle zurückgeht. Betriebe müssen ihren Transit City nur alle zwei Jahre bei unbegrenzter Laufleistung zur Wartung bringen. Für Inspektionen und Reparaturen stehen den Unternehmen europaweit mehr als 800 Transit Center und 500 Mobile Service-Fahrzeuge von Ford Pro zur Verfügung.
Simon Robinson ist Leitender Ingenieur des Transit City Programms.
1) Bei voller Aufladung: Die nach dem WLTP-Verfahren ermittelte elektrische Reichweite von bis zu 254 Kilometer gilt für eine verfügbare Konfiguration. Die tatsächliche Reichweite kann aufgrund unterschiedlicher Faktoren (Wetterbedingungen, Fahrverhalten, Fahrzeugzustand, Alter der Lithium-Ionen-Batterie) variieren.
2) Die maximale Nutzlast variiert und hängt vom Zubehör und der Fahrzeugkonfiguration ab – siehe Aufkleber am Türpfosten der B-Säule. Die maximale Anhängelast variiert je nach Zuladung, Fahrzeugkonfiguration, Zubehör und Anzahl der Passagiere.
3) Ladevolumen und Zuladung sind durch Gewicht und Gewichtsverteilung begrenzt.
4) Die angegebenen Werte beziehen sich auf den Transit City. Die tatsächlichen Ladezeiten und Ladegeschwindigkeiten variieren je nach Art der verwendeten privaten oder öffentlichen Ladestation sowie aufgrund weiterer Faktoren (einschließlich Wetter, Umgebungstemperatur, Fahrverhalten, Fahrprofil, Fahrzeugzustand sowie Alter, Zustand und Temperatur der Lithium-Ionen-Batterie).
5) Apple CarPlay™ ist ein eingetragenes Warenzeichen der Apple Inc.; Android™ und Android Auto™ sind eingetragene Warenzeichen von Google Inc.
Computergenerierte Grafiken können KI-Elemente enthalten. Die abgebildeten Fahrzeuge entsprechen möglicherweise nicht der finalen Serienausstattung.